Donnerstag, 24. Oktober 2013

Beflock es dir doch selbst

Ich sollte dringend mal damit anfangen, meine Arbeitsschritte fotografisch zu dokumentieren. Neulich habe ich entdeckt, dass man seine Kleidung oder was auch immer selbst mit Flockdruck versehen kann. Ich dachte immer, das kann man nur beim Profi machen lassen.
Dann entdeckte ich die Anleitung von "Miriams Kartenhttp://miriamskarten.blogspot.de/2010/12/anleitung-wie-verwendet-man-flockfolie.html

Nun besitze ich zwar keinen Plotter, aber ich dachte mir, das muss auch so irgendwie gehen. Gedacht - getan. Habe mir ein paar Flockfolien bei Craft-Robo bestellt.

Dank der Anleitung von Miriam wusste ich schonmal, dass das Motiv spiegelverkehrt ausgeschnitten werden muss. Habe mir also meinen Schriftzug spiegelverkehrt ausgedruckt und mit Blaupapier auf die Folie übertragen - was übrigens nicht wirklich das "Gelbe vom Ei" ist, da die blaue Farbe auf der Folie etwas verschmiert. Zudem konnte man sie zwar auf der weißen Folie gut sehen - jedoch funktioniert das nicht mit den dunklen Farben.

Die Buchstaben habe ich anschließend mit einer Bastelschere ausgeschnitten, was auch nicht wirklich optimal war. Kniffelig wirds vor allem bei den kleinen Kreisen im "e" usw. Naja, es ging irgendwie halbwegs ordentlich.

Nachdem die Buchstaben angeordnet und aufgebügelt waren, musste ich noch die Trägerfolie abziehen. Da ich die Folie mit den Buchstaben zusammen zuschneiden musste, wurde es nochmal etwas fummelig beim Abziehen der Folie - aber das Endergebnis finde ich wirklich toll, dafür, dass es selbstgemacht ist und mein erster Versuch war.

Hier mal mein Ergebnis. Ein Fußball-Fanshirt :-D


... und nochmal etwas näher dran:



Anschließend habe ich noch einen zweiten Versuch gestartet. Schließlich brauchen wir 2 Shirts, wenn wir ins Stadion gehen ;-)
Diesmal habe ich mir überlegt, die Buchstaben mit einem scharfen Messer auszuschneiden - ähnlich wie es der Plotter machen würde. Dazu habe ich erstmal einen schmalen Streifen von der Folie mit dem Cutter eingeritzt - nicht ZU fest, und siehe da: die Trägerfolie ist so stabil, dass sie nicht mit durchgeschnitten wurde, lediglich angeritzt.

So konnte ich die Buchstaben fein säuberlich ausschneiden und wie in Miriams Anleitung beschrieben das äußere um die Buchstaben herum abziehen. Nun hatte ich alle Buchstaben spiegelverkehrt und akkurat auf der Trägerfolie. Nach dem Aufbügeln ließ sich so die Folie ganz leicht abziehen und das Ergebnis war noch ordentlicher.

Mit dem Messer lassen sich wesentlich feinere Motive ausschneiden als mit der Schere. Ein Plotter wäre natürlich das Optimum, aber für ein paar selbstgemachte Shirts als Eigenbedarf lohnt sich die Anschaffung nicht wirklich.

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